Die Top Ten der privatärztlichen Abrechnung


Deutschlandweit bieten 13 regionale Privatärztliche Verrechnungsstellen, kurz PVS, Ärzten administrative Dienstleistungen von der Honorarabrechnung über Forderungs- und Kontomanagement bis Korrespondenz, Beratung und Service. Zehn von ihnen haben sich nun zu einer Wertegemeinschaft mit umfangreichem Leistungsportfolio zusammengeschlossen. Michael Penth, Geschäftsführer der PVS Sachsen und Vorsitzender der Wertegemeinschaft, erklärt im Gespräch welche Vorteile der Schulterschluss für Ärzte bietet.

Herr Penth, welche Gründe gibt es für den Zusammenschluss aus zehn PVSen?

Wir addieren unsere Stärken zu einem bundesweiten Kompetenz-Netzwerk, das mit insgesamt 900 Mitarbeitern Ärzten in jeder Region Deutschlands einen persönlichen Ansprechpartner bietet. Als Marktführer unter den privatärztlich abrechnenden Unternehmen wollen wir uns klar positionieren und auf den ersten Blick erkennbar machen, welchen Mehrwert an Leistungen wir unseren Mitgliedern bieten. Dazu zählt auch der gemeinschaftliche Innovationsfaktor, für den etwa die Schaffung von PAD-Schnittstellen-Standards oder ePKV für die Patientenabrechnung exemplarisch zu nennen sind.

Für welche Werte steht die Gemeinschaft konkret?

Zunächst einmal gehört dazu die gemeinsame Basis aus Qualität, Zuverlässigkeit, Transparenz, Schnelligkeit und Seriosität. Der PVS-Verbund kommuniziert nur, was er auch umsetzt und leisten kann. Und das ist weit mehr als bei den meisten Mitbewerbern. So bieten wir über die reine Rechnungsstellung hinaus einen Rundum-Service, zu dem auch die Plausibilitätsprüfung nach GOÄ zählt, die Dokumentation der Abrechnungsgeschichte, umfangreiches Forderungs- und Kontomanagement von der Zahlungseingangskontrolle bis zu gerichtlichen Mahnverfahren, und auf Wunsch auch Honorarvorausleistungen zur Optimierung der ärztlichen Liquidität.

In welchen Punkten unterscheidet sich die PVS-Wertegemeinschaft von Wettbewerbern?

Zum einen in der gerade genannten Abrechnungsqualität und GOÄ-Kompetenz. Der Arzt kann sicher sein, dass sein Honorar sowohl in vollem Umfang als auch GOÄkonform geltend gemacht wird. Dazu hat er bei der PVS einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort, der mit seinen individuellen ärztlichen Anliegen bestens vertraut ist und darauf jederzeit aufbauen kann. Diese Bindung an „ihre“ Ärzte erzeugt bei unseren Mitarbeitern besonders hohes Engagement. Sie stehen für sofortige fachliche Beratung statt langwieriger schriftlicher Anfragen, wie sie bei vielen Mitbewerbern praktiziert werden. Dabei gilt unser Service auch für Patienten: sie erhalten ebenfalls fundierte Auskünfte, etwa in Erstattungsfragen durch die Krankenversicherer. So ist die Zusammenarbeit mit der PVS unter dem Strich deutlich günstiger als der Wettbewerb.

Welches sind die wichtigsten Vergleichskriterien, die Ärzte bei ihrer Entscheidung für ein Abrechnungs-Outsourcing beachten sollten?

Der Arzt sollte darauf achten, dass durch Mitarbeiter abgerechnet wird, die über umfassende GOÄ-Erfahrung verfügen statt lediglich das Inkasso zu vollziehen, also die Rechnung drucken und versenden. Wir beobachten am Markt immer mehr Wettbewerber, die von der komplexen amtlichen Gebührenordnung für Ärzte wenig oder keine Ahnung haben, dabei aber mit großem Marketingaufwand und Lockangeboten auf sich aufmerksam machen. Auch finden sich im Kleingedruckten gern versteckte Kosten. Bei der PVS kann man sicher sein, dass so etwas nicht vorkommt.

Welche PVSen gehören zu der neuen Werte-Gemeinschaft?

Zehn Standorte, die bundesweit räumliche wie persönliche Nähe zum Ansprechpartner gewährleisten: die PVS Bremen, PVS Freiburg/Südbaden, PVS Limburg/Lahn, PVS Mosel-Saar, PVS Niedersachsen, PVS Sachsen, PVS Schleswig-Holstein · Hamburg, PVS Südwest, PVS Westfalen-Nord und PVS Westfalen-Süd.